Fouga Magister

Fouga Magister

Als sogenannter Strahltrainer war die Fouga Magister das zweite düsengetriebene Schulflugzeug der Welt nach der Fokker S.14 Machtrainer. Die Maschine war auch einsetzbar als leichtes Aufklärungs- bzw. Kampfflugzeug.

Das Flugzeug wurde bereits ab 1949 aus dem Turbinenmotorsegler CM.8-R13 entwickelt. Die Vorstellung des Prototyps am 23. Juli 1952 war so beeindruckend, dass die Armée de l'air zunächst eine kleine Serie von 10 Flugzeugen bestellte. Ein Folgeauftrag über 90 - nach anderen Quellen: 95 - Maschinen erging im
Jahre 1954.

Bei der Magister handelt es sich um ein zweisitziges Ganzmetallflugzeug mit einem 110-Grad-V-Leitwerk, einem so genannten V-Leitwerk.

Das Flugzeug war äußerst erfolgreich. Für die deutsche Luftwaffe fertigte zunächst die Sud Aviation ab 1955 die Magister und zwischen 1958 und 1961 erfolgte eine deutsche Lizenzmontage bei Messerschmitt in Riem.
Die erste in Deutschland montierte Magister wurde im November 1958 an die Bundeswehr übergeben, die letzte im März 1961. Die Fouga Magister war von 1957 bis 1969 bei Luftwaffe und Marine im Einsatz