PIPER L4 D-EGZA

PIPER L4 D-EGZA

Der Schulterdecker L4 besitzt ein festes Spornradfahrwerk. Insgesamt wurden unter der zivilen Bezeichnung J-3 14.125 Maschinen hergestellt. Konstrukteur war Walter Jamouneau.

Das Flächenprofil der Piper J-3 ist für niedrige Geschwindigkeiten ausgelegt. Daher besitzt die J-3 im Gegensatz zur PA-18 keine Landeklappen.

Die Motorisierung betrug zunächst 29 kW (40 PS). Dies wurde später auf bis zu 63 kW (85 PS) gesteigert. Das Flugzeug erreicht eine Reisegeschwindigkeit von ca. 75 mph (ca. 125 km/h). Nur noch wenige flugtaugliche Flugzeuge von diesem Baumuster sind heute erhalten.

Aus dieser Sicht ist die J-3 eines der wichtigsten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte, weil sie eine ähnliche Rolle für die Luftfahrt spielte wie das Ford T-Modell für die Verbreitung des Automobils.

Die PIPER L4 mit dem Kennzeichen D-EGZA, Bj. 1943, war im 2. Weltkrieg für die amerikanische Armee als Beobachter eingesetzt und insoweit das "Gegenstück" zum Fieseler Storch. D-EGZA wurde in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert und wird vom Flughafen Kassel (Airport Kassel) betrieben.